Die Kreissynode ist das Leitungsgremium des Kirchenkreises und ist vergleichbar mit dem Parlament auf politischer Ebene. Ihre Mitglieder sind die Pfarrer:innen des Kirchenkreises sowie Gemeindeälteste, die von den Presbyterien der im Kirchenkreis zusammengeschlossenen Gemeinden als Delegierte entsandt werden. Außerdem gibt es Fachvertreter:innen, die ihre Kenntnisse aus verschiedensten Fachgebieten von der Altenarbeit bis zur Kirchenmusik einbringen. Die Kreissynode kommt zweimal im Jahr – im Frühjahr und im Herbst – zur Tagung zusammen.
Laut Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) dürfen Theologen in einer Kreissynode nicht in der Mehrzahl sein. Kreissynoden dienen der Aussprache, der gemeinsamen Willensbildung sowie der Richtungsentscheidung. Die Kreissynode beschließt über den kreiskirchlichen Haushalt, sie wählt die Superintendentin oder den Superintendenten und als geschäftsführendes Gremium den Kreissynodalvorstand.
An der Spitze eines Kirchenkreises steht Superintendent Heinrich Fucks als Vorsitzender der Kreissynode und des Kreissynodalvorstandes (KSV). In dieser Position vertritt er den Kirchenkreis in der Öffentlichkeit und hat die Dienstaufsicht über die Pfarrer:innen und die kirchlichen Mitarbeitenden. Der/die Superintendent/in wird von der Kreissynode für acht Jahre gewählt.
Zukunft Kirche 2.0
Der Prozess „Zukunft Kirche 2.0“ beschreibt die Neuausrichtung kirchlichen Handels im Kirchenkreis Düsseldorf, der die nächsten Jahre den Kirchenkreis, seine Kirchengemeinden und Dienste prägen wird. Durch Arbeitsgruppen für die Arbeitsbereiche des Kirchenkreises werden Konzepte der Neuausrichtung erarbeitet. Eingerichtet werden folgende Arbeitsgruppen: AG Stadtkirche (Einberufer: Martin Fricke), AG Stadtakademie (Einberufer: Heinrich Fucks) und AG Klinikseelsorge (Einberuferin: Elisabeth Schwab). Darüber hinaus wurde eine alle Arbeitsbereiche und die Kirchengemeinden betreffende Arbeitsgruppe „Kommunikation““ gebildet (Einberufer: Christian Schröer).
Zielbild 2035